Heino Eller: Festive Overture D-Dur (1946)
Jean Sibelius: Violinkonzert d-Moll op. 47
Gustav Holst: Orchestersuite "The Planeten" (1916)
oder
Edvard Grieg: "Per Gynt Suite" Nr. 1 und Nr. 2
oder
Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45
Paavo Järvi bezeichnete den jungen Geiger Hans Christian Aavik, Gewinner des Carl Nielsen Wettbewerbs 2022, als "ein außergewöhnliches estnisches Talent mit einer unverwechselbaren musikalischen Stimme".
Als Solist arbeitete er mit Orchestern wie dem Copenhagen Philharmonic, Odense Symphony, Stuttgarter und Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, Tallinn Chamber und Brandon Hill Chamber Orchestra zusammen unter Dirigenten wie Neeme Järvi, Risto Joost, Mihhail Gerts, Andres Kaljuste, Olari Elts und Andrey Boreyko.
Im Jahr 2025 trat Aavik als Solist an der Seite von Midori in Arvo Pärts Doppelkonzert "Tabula Rasa" im Wiener Konzerthaus,Tonhalle Zürich, Elbphilharmonie Hamburg auf und gab sein Debüt in der Carnegie Hall.
"Aaviks Spiel ist technisch meisterhaft [...] Oktaven und Passagen mit Doppelgriffen sind makellos ausgefeilt und die Intonation ist einwandfrei, während seine subtilen dynamischen Nuancen und seine reichhaltige Klangpalette unbestreitbar fesselnd sind." (BBC Music Magazine)
Der estnische Dirigent Risto Joost zeichnet sich durch seine stilistische Vielseitigkeit in Konzert und Oper aus. Er hatte bereits bedeutende künstlerische Stationen wie die Chefposition des Tallinn Chamber Orchestra und war langjähriger Dirigent an der Estnischen Nationaloper.
Seit 2020/21 ist er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Estonian National Theatre Tartu, seit 2024/25 Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.
Risto Joost ist ein gefragter Gastdirigent bei Orchestern wie Helsinki Philharmonic, Bergen Philharmonic, Norwegian Opera Orchestra, Tampere Philharmonic, Tapiola Sinfonietta, Lahti Sinfonia, Trondheim Symphony, Kristiansand Symphony, Vaasa City Orchestra, Aarhus Symphony, Latvian Symphony, Estonian National Symphony. Darüber hinaus stand er am Pult des Bayerischen Staatsorchesters, Dortmunder Philharmoniker, Netherlands Philharmonic, Noord Nederlands Orkest, Philharmonie Zuidnederland, Antwerp Symphony, Flanders Symphony, Netherlands Chamber Orchestra, Gulbenkian Orchestra, Orchestre de Chambre de Lausanne, Orchester des Teatro la Fenice, Slovenian Philharmonic, Prague Radio Symphony, Brno Philharmonic, Janacek Philharmonic und viele mehr.
Außerdem arbeitete er mit dem RIAS Kammerchor, SWR Vokalensemble, Rundfunkchor Berlin, Swedish Radio Choir, Estonian Philharmonic Chamber Choir u.a. zusammen.
2025/26 wird er u.a. das Noord Nederlands Orkest, Kuopio Symphony, Liepaja Symphony dirigieren.
Am Estnischen Nationaltheater Tartu dirigiert er in 2025/26 Mahler: Sinfonie Nr. 3, Bartok: Konzert für Orchester, Strauss: Eine Alpensinfonie, La Traviata (Neuinszenierung), Rite of Spring (Ballett) u.a.
Zu seinen jüngsten Opernhighlights in Tartu und Tallinn zählen Aufführungen von Turandot, Julius Caesar, Eino Tamberg: Cyrano de Bergerac, Tonu Korvits: La Passion de Jeanne d’Arc, La Traviata und Die Zauberflöte.
Risto Joosts Diskografie umfasst vier Alben von Tõnu Korvits: The Sound of Wings und You are Light and Morning (Sei la luce e il mattino) mit dem Tallinn Chamber Orchestra, Estonian Philharmonic Chamber Choir, Hymns to the Nordic Lights (alle Ondine) mit dem Estonian National Symphony sowie Moorland Elegies (Ondine). Darüber hinaus beinhaltet sie Werke von Joseph Haydn mit dem Tallinn Chamber Orchestra, Musik von Peeter Vähi mit dem Latvian National Symphony, Werke von Arvo Pärt mit dem Netherlands Chamber Orchestra und Netherlands Chamber Choir sowie verschiedene Alben estnischer Kompositionen mit dem Estonian National Symphony und Tallinn Chamber Orchestra.
Für seine künstlerischen Aktivitäten in Estland und im Ausland erhielt Risto Joost 2016 den Musikpreis der Kulturstiftung Estland sowie 2011 den Young Cultural Figure Award der Estnischen Republik. Er war Preisträger des Malko Conducting Competition 2015 und des Jorma Panula Conducting Competition 2012.
Risto Joost studierte Dirigieren, Chorleitung und Gesang an der Estnischen Musikakademie Tallinn sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und schloss 2008 sein Studium am Royal College of Music Stockholm bei Jorma Panula mit Auszeichnung ab.
1999 gründete er den Kammerchor Voces Musicales/Voces Tallinn in Estland und war Künstlerischer Leiter des Birgitta Opern Festivals Tallinn in 2017 und 2018.
Saison 2025/26
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Das Vanemuine Symphony Orchestra ist eines der vielseitigsten und aktivsten Theaterorchester Estlands. Sein Repertoire reicht von Barockopern über bedeutende Werke des 20. Jahrhunderts bis hin zu Musicals und neu in Auftrag gegebenen Kompositionen und spiegelt damit die künstlerische Bandbreite und Flexibilität des Orchesters wider.
Risto Joost ist seit der Spielzeit 2020/21 Musikdirektor und Chefdirigent.
Im Jahr 2024 war Tartu, die Heimatstadt des Vanemuine Symphony Orchestra, Kulturhauptstadt Europas. Das Orchester performte Gustav Mahlers 8. Sinfonie in einer hochgelobten Aufführung und nahm an den zentralen Musikveranstaltungen des Kulturhauptstadtjahres teil. Im Arvo Pärt Jubiläumsjahr 2025 wirkte das Ensemble an der Produktion „Palve“ mit.
Zu den kommenden Höhepunkten zählen mehrere ambitionierte und international beachtete künstlerische Projekte wie Wagners „Der Ring des Nibelungen“ beim Saaremaa-Opernfestival 2026, wobei die übrigen Opern in den kommenden Sommern folgen werden. Darüber hinaus werden Risto Joost und sein Orchester im Laufe mehrerer Spielzeiten sukzessive alle Mahler-Sinfonien aufführen.
Zu den internationalen Gastspielverpflichtungen gehören Auftritte an der Lettischen Nationaloper Riga und Staatlichen Musiktheater Klaipėda.